Home sweet home... die Zeit danach

Montag, 10.02.2014

Am Flughafen ging das ganze Spielchen von wegen Einreisekontrolle und so ja wieder von vorne los... Schließlich wartete ich wie immer panisch auf mein Gepäck (ich hab irgendwie jedes Mal, wenn das Zeug nicht gleich kommt Angst, dass es verloren gegangen ist) und bahnte mir einen Weg zur Ankunftshalle. Dort schaltete ich mein Handy wieder ein, welches nahezu explodierte und dem SMS-Andrang nur mit Mühe standhalten konnte. An dieser Stelle noch malein kleines Dankeschön an alle Wilkommensnachrichten... seit ihr wirklich um 07:00 Uhr schon aufgestanden oder habt ihr das am Abend vorher getimet?!

Ja und dann hieß es Augen zu und durch... ich trat ins Freie und... merkte von der Kälte gar nicht so viel wie ich erwartet hatte. Gut ich huschte ja auch nur von der Halle zur U-Bahnstation...

Danach gings wieder zum Hauptbahnhof und dort hatte ich glücklicherweiße gleich einen Anschlusszug. Die Landschaft, die am Fenster vorüberzog kam mir unglaublich trostlos vor; die Sonne ging gerade erst auf und die Wiesen waren noch mit Raureif bedeckt, an den Bäumen hing natürlich kaum ein Blatt. Überraschung, im Februar... gut aber es ist halt doch ein krasser Unterschied, wenn man den Großteil des Winters einfach mal so übersprungen hat.

Meine Mom holte mich vom Bahnhof ab und ich war echt froh sie wieder zu sehen, aber das emotionalste Wiedersehen erwartete mich definitiv zu Hause, als mein Hund realisierte, dass ich wieder da war Zwinkernd. Der Empfang dauerte fast eine Viertelstunde, wobei er immer um mich herumrannte, mich ansprang, jaulte und so heftig mit dem Schwanz wedelte, dass ich dachte er hebt gleich ab. Den Rest des Tages wich er nicht mehr von meiner Seite...

Ein paar Tage später gab es dann noch eimal Aufregung, als ich feststellte, dass ich an Bord meines Rucksacks einen blinden Passagier hatte: ich wachte am Morgen auf und direkt über mir an der Decke saß eine Spinne und ich flog erst mal regelrecht aus dem Bett. Eigentlich hatte ich meine Taschen vor der Abreise noch einmal gründlich durchsucht, um genau das zu vermeiden, aber das Biest muss sich wohl in meiner Kleidung versteckt haben. Nachdem ich mich vom ersten Schock erholt hatte, war dann die Jagd eröffnet und mit einem Buch bewaffnet gings los. Das Vieh überlebte dann auch noch meine ersten beiden Angriffe, obwohl ich es voll erwischt hatte und es eigentlich platt war, stand das Mistvieh immer wieder auf und lief weiter. An die Aktivisten unter euch: es war mir zu gefährlich die Spinne einfach raus zu werfen, ich meine am Ende beißt sie mich noch oder kommt wieder rein... da gehe ich lieber auf Nummer sicher. Grrrr, dieser Teil von Afrika, kann ruhig dort bleiben, da gibt es coolere Souvenirs...

Ja und wie es jetzt weiter geht? Mein nächstes tierisches Abenteuer erwartet mich bereits, dieses Mal in Form eines Voluntariats/Schnupperlehre im Zoo Zürich, voraussichtlich im Bereich Totenkopfäffchen und Huftiere. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, was dort auf mich zu kommt Zwinkernd