Referat mal anders...

Freitag, 07.02.2014

Neben Touren und Encountern trainierte ich noch, wie bereits erwähnt mit unserem neuen Hund, bevor dann am Nachmittag der ganze Sicherheitswahn losging: nicht mehr zu Mercedes und Morrison rein, zum neuen Hund schon gleich gar nicht und jedes Mal beim rein und raus gehen (die die`s noch dürfen) komplett desinfizieren...?!?! What??? Is jetzt die Seuche ausgebrochen? Gut bei den Kätzchen verstehe ich die erhöhten Vorkehrungen ja noch: normalerweise müssen alle bei der Sicherheitseinweisung Hände und Schuhe desinfizieren, beim Cub-Encounter musste man das jetzt doppelt machen (ob das so viel mehr bringt ist jetzt die Frage...), da die Kätzchen ja bald auf große Reise gehen würden. Sie waren jetzt alt genug, um in ihr vorgesehenes Artenschutzprojekt nach Australien/ in die USA zu kommen und niemand wollte, dass die Tiere sich jetzt im letzten Moment noch was einfangen und es dann Probleme bei der Grenze gibt.

Am Nachmittag hatte ich dann noch ein Encounter mit einem Schulkind, dass ein Referat über Geparden halten wollte/musste? und deswegen mit seiner Mutter zu CO gefahren ist. Da CO ja eben als einen der wichtigsten Wege, zum Artenschutz, Education sieht, wird da natürlich gerne geholfen. Der Junge bekam dann ein Einzelencounter (mit mir Unentschlossen) und so habe ich ihn zu harris mit rein genommen und Pretty Bescheid gesagt, dass er Informationen für ein Referat braucht. Weil nich so viel los war, konnte ich mir zeit lassen und wegen dem Referat konnte ich dann auch ein sehr langes Encounter machen und habe so ziemlich alles erzählt was ich über Geparden so weiß. ohne den Zeitdruck konnte ich mit der Kamera des Jungen auch eine Menge Nahaufnahmen machen und fotografierte auch zum Beispiel die Pfoten mit den immer ausgefahrenen Krallen, machte Fotos von den Tränenstreifen usw., weil der Körperbau des Geparden einer der Schwerpunkte des Referats war. Da ich ja einen Geparden vor mir hatte konnte ich natürlich alles viel besser erklären als bei den Touren. Der Satz "Schau mal, hier kannst du sehen, dass die Krallen sehr stupf sind, weil der Gepard sie nicht zum Töten der Beute, sondern als Spikes zum Rennen braucht" bringt halt nicht viel wenn man 20 m von der Katze entfernt steht. Abschließend habe ich noch ein paar Fragen beantwortet und bin noch mal speziell auf den Lebensraum eingegangen und brachte den Jungen wieder raus, wo er dann noch eine kleine Führung von jemandem bekommen hat. Warum hatte ich bisher nicht so coole Möglichkeiten für ein Referat zu recherchieren? hat doch mal Style einen Geparden zu kraulen, während einem alles erzählt wird, anstatt im Informationssupf des Internets rum zu tümpeln...

Nach der Arbeit war ich noch schnell Kuchen kaufen, den ich an meinem letzten Tag mitbringen wollte... und dann stürzte ich mich ins Packen, da ich vor meiner Abreise ja keinen freien Tag mehr haben würde.